Hanf richtig trimmen

Frisch getrimmte Hanfblüte zwischen den Fingern

Sobald du deine Hanfpflanzen geerntet hast, wirst du wahrscheinlich zuerst ans Trocknen der Hanfblüten denken. Doch warum deine Ernte nicht zuvor trimmen?

Trimmen bedeutet nichts anderes als Blüten von eingewachsenen Blättern zu befreien. Damit erhältst du viel hochwertigere Buds. Würdest du die blütennahen Blätter nicht entfernen, müsstest du wegen des hohen Chlorophyllanteils mit einem kratzigen Konsumerlebnis rechen.

Durchführen kannst du die Maniküre mit einer einfachen Schere oder du entfernst die betreffenden Blätter per Hand. Die so gewonnenen Trimmreste sind ein wertvoller Überschuss aus dem du Extrakte herstellen kannst.

Prinzipiell hast du hierbei die Wahl zwischen Nass-Trimmen oder Trocknen-Trimmen.

Nass-Trimmen von Hanfblüten

Nass-Trimmen beginnt mit dem Abtrennen der frischen Blüten von Stamm, Ästen und Zweigen. Lege dir dafür eine Unterlage mit Backpapier zurecht, auf die du 3 Gefäße stellst.

  1. Ein Gefäß für die großen Blätter ohne Harz.
  2. Ein Gefäß für die blütennahen Blätter bzw. Trimmreste.
  3. Ein Gefäß für die getrimmten Blüten.

Sobald das Material sorgfältig voneinander getrennt wurde, geht es weiter zum Trocknen.

Vorteil vom Nass-Trimmen ist, dass dies viel schneller geht als vorab die kompletten Pflanzen zu trocknen und dann die getrockneten Blüten abzutrennen und zu beschneiden.

Nachteil ist, dass die Blüten ohne Blätter wesentlich schneller trocknen. Dies kann sich nachteilig auf den Geschmack auswirken, es sei denn triffst Gegenmaßnahmen.

Übrigens: der Hanfgeruch beim Trimmen ist sehr intensiv. Führe daher entsprechende Maßnahmen durch, um Dritte nicht zu belästigen.

Trocken-Trimmen von Hanfblüten

Trocken-Trimmen ist das genau Gegenteil von Nass-Trimmen. Zuerst werden die ganzen Pflanzen getrocknet und dann die blütennahen Blätter abgetrennt.

Dafür besorgst du dir wie beim Nass-Trimmen am besten eine Unterlage und 3 Gefäße für 1. Pflanzenmaterial, 2. blütennahe Blätter und 3. getrimmte Blüten.

Vorteil vom Trocken-Trimmen ist die vorangegangene langsamere Trocknung der Blüten. Ummantelt von Blättern verdunstet die Feuchtigkeit wesentlich langsamer. Die trocken getrimmten Blüten verfügen daher meist über ein besseres Aroma.

Nachteil ist, dass sich beim Trimmvorgang die Harzkristalle aufgrund der Trockenheit leichter lösen. Folge ist dann ein Wirkstoffverlust der Blüten. Unbeabsichtigt gelöste Harzkristalle können jedoch zur Extraktherstellung verwendet werden.

Trimm-Equipment für Hanfblüten

Equipment zum Trimmen ist eigentlich in jedem Haushalt vorhanden. Du brauchst lediglich eine Schere, Handschuhe, eine Unterlage und Gefäße für Blüten, Blätter, Äste und Trimmreste. Ideal sind Gläser mit Schraubverschluss z. B. alte Marmeladengläser.

Trimm-Scheren und geeignete Handschuhe findest du bei den bekannten Online-Growshops Grow Guru (Werbung) oder grow-shop24 (Werbung).

Gläser für Blüten und Trimmreste kannst du ebefalls bei grow-shop24 (Werbung) kaufen.

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Weitere Infos zum Thema findest du im Sensi-Seeds-Blog-Artikel „Wie trimmt und manikürt man Cannabisblüten“.