Cannabis-Hybriden

Cannabis-Hybrid mit weißer Blüte

Werden verschiedene Hanfarten miteinander gekreuzt werden die Nachfolger als Hybriden bezeichnet. Miteinander gekreuzt werden können generell alle Hanfsorten.

Um die Vorteile verschiedener Arten zu kombinieren und Nachteile auszugleichen, entstehen ständig neue Kreuzungen, die sogenannten Cannabis-Hybriden. Ein Hanfhybride ist hierbei eine Kreuzung zwischen 2 Elternsorten. Alle direkten Nachkommen dieses Elternpaars werden als F1-Hybriden bezeichnet.

Werden F1-Hybriden untereinander weitervermehrt, verlieren diese ihre Stabilität. Das Ergebnis wären Nachkommen mit unterschiedlichen Merkmalsausprägungen.

Um die Nachkommen der F1-Hybriden zu stabilisieren muss Inzucht und Selektion betrieben werden.

Die nachfolgenden Hybriden werden selektiv weitergezüchtet bis keine wesentlichen Unterschiede mehr sichtbar sind. Vollständig stabil sind Hybriden meist ab der 7. Generation – die sogenannten F7-Hybriden.

Seedbanks die verhindern wollen, dass jahrelange Zuchtarbeit kopiert wird, vermarkten Saatgut ausschließlich als F1-Hybriden.

Warum Cannabissamen so teuer sind

Der Grund warum Cannabissamen relativ teuer sind liegt daran, dass zur Findung, Stabilisierung und Züchtung einer Sorte sehr viel Aufwand betrieben werden muss. Bei gutem Saatgut erwartet dich als Gegenleistung eine qualitativ hochwertige und reichhaltigen Ernte!

Mehr über die Stabilisierung von Cannabis-Hybriden erfährst du im Sensi Seeds Blogbeitrag „Cannabis-Genetik 101: Stabilisierung einer Sorte“ (Werbung)!

Geschichte der Hanfhybriden

Die ersten Hanfhybriden entstanden in den 70ern in Kalifornien und Oregon. Dabei wurden vorwiegend aus Mexiko stammende Sativa-Landrassen mit importierten Indica-Sorten gekreuzt.

Die erste Hybridsorte die eine Art Revolution ausgelöst hat, war Skunk #1 , eine Kreuzung verschiedener Sativa-Landrassen mit einer afghanischen Indica.

Haupteigenschaft von Skunk ist der typische Geruch, der kleine Wuchs, die expansive Blütenentwicklung und die kurze Blütezeit gepaart mit einer ausgeglichenen Wirkstoffkombination aus dem Sativa- und Indica-Spektrum.

Durch Hybridisierungstechniken entstanden schließlich immer neuere Hanfsorten mit immer höheren Erträgen und THC-Konzentrationen. Die ersten dieser hochpotenten wie legendären Hybriden sind AK47 und White Widow aus den 90er Jahren.

Viele dieser neu erschaffenen Old-School-Klassiker wurden zwischenzeitlich stabilisiert und seitdem als Basis für neuere Zuchtlinien verwendet.

Beliebte Hybrid-Zuchtlinien (Werbung)

  • Skunk – Pflegeleichte Klassiker für indoor, outdoor oder das Gewächshaus
  • Blueberry – Bläulich-rote, süßliche Thai-Afghani-Genetik mit viel THC
  • Cheese – Urform des Skunk mit unglaublich armomatischen Riesenknospen
  • Haze – Sagenumwobene Sativa-Hybrid-Genetik aus Kalifornien
  • Kush – Frühblühende kompakte Indica-Genetik mit Hascharoma
  • Northern Lights – Geruchsarme, ganz besondere Afghanica-Genetik
  • White Widow – Kristallbedeckte Hybriden mit Indica-Kick
  • Sour Diesel – Energie- und Euphoriebringer aus Sativa-Afghani-Genetik

Unterschiede bei Hanfhybriden

So gut wie alle modernen Hanfsorten sind heutzutage Hybriden. 100 % sortenrein sind ausschließlich Landrassen. Für die kommerzielle Eignung werden diese meist mit anderen Genen geringgradig angereichert.

Die im Handel verfügbaren Sativa- und Indica-Genetiken haben meist einen Anteil von 70% 95% artspezifischer Gene, daher auch die Bezeichnung „Sativa dominant“ bzw. „Indica dominant“.

Die Einkreuzung geringer Anteile anderer Hanfarten dient der Sortenoptimierung. So wurde beispielsweise die südafrikanische Sativasorte Durban von Sensi Seeds (Werbung) mittels einer 10-prozentigen Indica-Einkreuzung für kühlere Gegenden akklimatisiert.

Sativas oder Indicas zählen zu den Hybriden, wenn diese von mindestens 2 unterschiedlichen Hanfsorten abstammen.

So besteht z. B. die Sorte Mexican Sativa von Sensi Seeds (Werbung) aus einer mexikanischen Landrasse aus Oaxaca, zu einem geringen Anteil aus der südafrikanischen Durban (Werbung) und einer schnell blühenden Haschpflanze aus Pakistan.

Neben sativa- und indicadominanten Sorten spielen heutzutage besonders Sativa-Indica-Hybriden (mit 50% Sativa- und 50% Indica-Anteil), Sativa-Hybriden (55% – 65% Sativa-Anteil) und Indica-Hybriden (55% – 65% Indica-Anteil) eine große Rolle.

Die besten Hanfhybriden (Werbung)

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