Feminisierte Hanfsamen

Pflanzenfrau, symbolisch für feminisierte Hanfsamen für weibliche Cannabispflanzen mit Sinsemilla-Blüte

Feminisierte Samen sind trotz Qualitätseinbußen mittlerweile Standard in der Hanfsamenindustrie. So kauft kaum ein Grower heute noch reguläres Saatgut. Doch warum ist das so?

Weil es den Anbauprozess klar vereinfacht. Hinzu kommt: hochwertige feminisierte Samen von Premiumseedbanks zwittern beim Anbau so gut wie gar nicht. Auch bei Schwankungen der Umweltbedingungen kommt es immer weniger zur Zwitterung, als dies früher noch regelmäßig der Fall war.

Grund ist der, dass zumindest die Premiumanbieter, eine steile Lernkurve durchlaufen haben und durch jahrzehntelanges Experimentieren rausbekommen haben, wir man stabile und qualitativ hochwertige weibliche Samen züchtet.

Was sind feminisierte Samen?

Feminisierte Samen, auch weibliche Hanfsamen genannt, sind Samen ausgewählter Hanfpflanzen mit vorwiegend weiblichen Eigenschaften.

Nur Hanfpflanzen mit ausschließlich weiblichen Erbanlagen beginnen auch unter starkem Stress nicht zu zwittern. Es entwickeln sich keine zusätzlichen männlichen Blüten. Mittels Stresstests kann daher eine verlässliche Vorselektion erfolgen.

In einem 2. Schritt werden die vorselektierten „Superweibchen“ mit bestimmten Stimuli dazu gezwungen männliche Blüten zu produzieren und sich selbst zu befruchten genau das, wogegen die ausschließlich weiblichen Pflanzen immun sein sollten.

Die Nachkommen der so gewonnenen feminisierten Samen verfügen nun über rein weibliche Eigenschaften und produzieren daher auch ausschließlich potente Sinsemilla-Blüten ein Fest für jeden Homegrower!

Was sind die Vor- und Nachteile von feminisierten Samen?

Feminisierte Samen haben den Vorteil 100 % weibliche Nachkommen hervorzubringen. Damit wird eine Versamung der Ernte durch ungewollte Männchen verhindert. Platz, Nährstoffe, Energie und Zeit für männlichen Pflanzen werden eingespart.

Der Nachteil von feminisierten Samen ist, dass diese bei Stress zwittern können. Dies geschieht vor allem unter Kunstlicht, welches das volle Lichtspektrum der Sonne nie ganz simulieren kann.

Werden männliche Pollen gebildet, sind die weiblichen Blüten einer Bestäubung hilflos ausgeliefert. Dieses Risiko ist bei guter Genetik geringer.

Feminisierte Samen oder reguläre?

Ob feminisierte Samen oder reguläre Hanfsamen für dich besser sind, hängt von deinen Anbaumöglichkeiten und Erfahrungen sowie der Verfügbarkeit deiner Lieblingssorte ab.

Bestimmte Premiumsamen und Landrassen sind nur als reguläre Samen erhältlich und somit alternativlos. Bei Platzmangel dagegen sind weibliche Samen besser geeignet.

Häufig ist es auch so, dass unerfahrene Grower männliche Pflanzen nicht schnell genug erkennen und zu spät entfernen. Bei weiblichen Samen besteht diese Gefahr nicht.

Auch beim Outdoor-Grow werden weibliche Samen häufiger eingesetzt, da eine ständige Überwachung nicht immer möglich ist.

Willst du dagegen eine starke Mutterpflanze kultivieren um davon immer wieder Stecklinge hochzuziehen, dann sind wegen der unschlagbaren Stabilität reguläre Hanfsamen die bessere Wahl.

Feminisierte Samen kaufen

Feminisierte Samen kaufen lohnt sich dann, wenn wenig Platz beim Indooranbau vorhanden ist, wie dies in einer kleinen Growbox regelmäßig der Fall ist.

Auch beim Outdooranbau überwiegen die Vorteile, wenn nicht sichergestellt werden kann, dass männliche Exemplare rechtzeitig erkannt und entfernt werden können, z. B. weil der Grower ein Anfänger oder zur kritischen Blütezeit gerade im Urlaub ist.

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Mit der Classic Redux Series von Sensi Seeds bekommst du reguläre Old-School-Genetik von feinster feminisierter Qualität. Etwas ganz Besonderes ist auch die neueste Sensi-Seeds-Sorte Michka!

Wirklich zuverlässiges feminisiertes Saatgut findest du bei Premium-Seedbanks mit langjähriger Zuchterfahrung wie Sensis Seeds (Werbung), Dutch Passion (Werbung) oder Paradise Seeds (Werbung). Bei Züchtern mit weniger Erfahrung, dafür aber oft günstigeren Preisen, muss mit Qualitätseinbußen gerechnet werden.