Selbstblühende Hanfsamen

Auto mit blühenden Blumen, symbolisch für Autoflowering-Samen für selbstblühende Cannabispflanzen

Hast du geglaubt mit feminisierten Samen bereits das beste gefunden zu haben? Dann schau dir unbedingt noch die Vor- und Nachteile von Autoflowering-Samen an!

Selbstblühende Hanfsamen, die auch Autoflowering Seeds genannt werden, haben im Gegensatz zu regulären oder feminisierten Samen, die Eigenschaft unabhängig vom Hell-Dunkel-Zyklus in die Blüte zu gehen. Dies verkürzt die deutlich die Reifezeit und ermöglicht selbst Outdoorgrowern mehrere Ernten pro Jahr.

Was sind Autoflowering-Samen?

Autoflowering-Samen bringen potente Hanfpflanzen hervor, die unabhängig vom Tag-Nacht- bzw. Hell-Dunkel-Zyklus automatisch in die Blüte gehen.

Bei photoperiodischen Hanfpflanzen dagegen wird die Blüte eingeleitet sobald draußen die Tage kürzer werden oder die Beleuchtungsdauer unter Kunstlicht von 18 auf 12 Stunden umgestellt wird.

Hintergrund dieses Phänomens ist die Ruderalis-Genetik, die mit potenter Sativa-, Indica- oder Hybrid-Genetik gekreuzt wurde. Die eingekreuzte Erbinformation ermöglicht, dass potente Hanfsorten von alleine in die Blüte gehen.

Warum sind Autoflowering-Samen so beliebt?

Hanf aus Autoflowering-Samen wächst und blüht überdurchschnittlich schnell. Nach 57 Wochen Wachstumsphase benötigt die Pflanze 4–12 Wochen Blütezeit. Draußen wie drinnen kann also nach  ca. 24 Monaten geerntet werden.

Die kurze Reifezeit und vom Tag-Nacht-Rhythmus unabhängige Blütenbildung ermöglicht daher mehrere Ernten pro Jahr! In kühleren Klimazonen muss allerdings etwas mehr Zeit eingeplant werden, selbiges gilt für Auflowering-Samen aus dem Sativa-Spektrum.

Zudem hat die Ruderalis-Genetik einen Nebeneffekt: Ruderalis-Pflanzen sind kleiner, haben weniger THC und mehr CBD als photoperiodische Indicas, Sativas oder Hybriden. Übertragen auf Autoflowerig-Sorten waren diese Schwächen lange Zeit ein Problem.

Mittlerweile sind die die Zeiten von 30 cm kleinen Zwergen mit 5 g Ertrag pro Pflanze vorbei. Sogar THC-reiche Autoflowering-Sorten die über 2 m groß werden und mehr als 500 g Ertrag pro Pflanze generieren können sind heute schon Realität.

Autoflowering-Samen sind also eine wirkliche Innovation. Die Züchter arbeiten mit Hochtouren daran neue Sorten immer besser zu machen. Dabei nähern sich diese in puncto Erntemenge und -qualität den photoperiodischen Strains immer mehr an.

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Die SuperAutos von Flash Seeds schaffen sogar so manche photoperiodische Hanfsorte in Größe, Qualität, Erntemenge und Wachstumsgeschwindigkeit zu übertreffen!

Was sind die Vor- und Nachteile von Autoflowering-Samen?

Pflanzen aus Autoflowering-Samen haben viele Vorteile gegenüber photoperiodischen Cannabissorten:

  • Anfängertauglich – Pflegeleicht, lichtunempfindlich, robust
  • Kaum Überwachung nötig – Bei feminisierten Selbstblühern
  • Hohe Qualität – Dank neuester Sorten mit 1A-Ergebnissen
  • Schnelle Ernte – Kurze Wachstums- und Blüteperiode
  • Mehrere Ernten pro Jahr – Nur 2–4 Monate vom Samen bis zur Ernte
  • Outdoor gute Überlebenschance – Auch bei kurzen und kalten Sommern
  • Geringes Ausfallrisiko – Bei verteilter Aussaat über die warmen Monate
  • Standortunabhängikeit – Growbox, Fenster, Balkon, Garten, Wald, Gewächshaus
  • Top-Tarnung – Dank geringer Wuchshöhe leicht zu verstecken
  • Flexible Auswahl – Für jedes Anbauvorhaben Sorten unterschiedlicher Größe
  • Keine Umstellung der Beleuchtungszeit nötig – 100 % stressfreier Indoor-Anbau

Die wesentlichen Nachteile der meisten Autoflowering-Sorten sind:

  • Niedrigere Erträge – Durch kleinere, blattreichere und kompaktere Pflanzen
  • Höherer Stromverbrauch indoor – Wegen längeren Beleuchtungszeiten

Übrigens: dank des kurzen Lebenszyklus lässt sich mit Autoflowering-Samen sogar in Alaska Hanfanbau betreiben. In Holland und Spanien sähen Grower noch Ende Juli bis Anfang August aus, um mit einer „goldenen“ Herbsternte zu „überwintern“.

Autoflowering Samen oder feminisierte Samen?

Gleich vorneweg, die meisten Autoflowering-Samen sind bereits feminisiert. D.h. um die männliche Blüte musst du dir keine Sorgen machen.

Dennoch gibt es einige wenige Anbieter die reguläre Autoflowering-Samen (Werbung) im Angebot haben. Diese sind besonders bei Züchtern beliebt, die gerne ihre eigenen Auflowering-Sorten kreieren.

Weitaus gängiger sind jedoch die feminisierten selbstblühenden Hanfsamen (Werbung), da die meisten Grower nicht das Risiko eingehen wollen, durch Bestäubung ihre Ernte zu verlieren.

Stehst du vor der Wahl dich zwischen feminisierten Autoflowering-Samen oder feminisierten photoperiodischen Samen entscheiden zu müssen, solltest du dir folgenden Fragen stellen:

  • Willst du indoor oder outdoor anbauen?

    Indoor sind photoperiodische feminisierte Samen meist besser geeignet. Du kannst diese selbst in die Blüte schicken und benötigst in der Blühphase statt 18 nur 12 Stunden Licht, sparst also jede Menge Strom. Gleichzeitig sind die Erträge bei photoperiodisch blühenden Sorten meist um einiges höher.

    Outdoor sind feminisierte Autoflowering-Samen am besten geeignet. Die Wuchshöhe ist klein und diskret. Durch den kurzen Lebenszyklus kannst du auch bei kurzen Sommern anbauen, bei langen Sommern sind sogar mehrere Ernten möglich! Gleichzeitig musst du dich nicht um nächtliche Lichtquellen kümmern Autoflowerer sind Störlichtresistent!

  • Hast du es mit deiner Ernte eilig?

    Egal ob indoor oder outdoor, wenn es schnell gehen soll sind Autoflowering-Samen das Mittel der Wahl. Denn bei Selbstblühern ist nicht nur die Wachstumsphase äußerst kurz, sondern auch die Blütephase.

    Die selbstblühende Indica-Samensorte  60 Day Wonder (Werbung) sollen es in nur 60 Tagen zur Ernte bringen, die Sativa-Samen von Lemon Haze Auto (Werbung) in 65 Tagen. Vertrauen solltest darauf jedoch nicht 100%!

  • Willst du hohe Erträge erwirtschaften?

    Feminisierte Samen haben ein höheres Ertragspotential als Autoflowering-Samen. Grund: Die zwecks automatischen Blühen eingekreuzte Ruderalis-Genetik ist von Natur aus kleinwüchsig und ertragsarm.

    Die Super Lemon Haze feminisiert (Werbung) z. B. erwirtschaftet bis zu 800 g/m² indoor und 1.200 g/Pflanze outdoor. Die Super Lemon Haze Auto (Werbung) erreicht nur 500 g/m² indoor und 70–80 g/Pflanze outdoor.

  • Legst du wert auf hohe Qualität?

    Qualitativ erbringen Pflanzen von feminisierten Samen hochwertigere Ernten. Hanfpflanzen aus Autoflowering-Samen haben einen höheren Blattanteil, produzieren weniger THC und mehr CBD.

    Dank unermüdlicher Zuchtversuche, hat sich die Qualität der Autoflowering-Sorten stetig verbessert. Selbst Connaisseure erkennen bei Premium-Autoflowering-Sorten kaum mehr Unterschiede.

  • Spielt Störlicht eine Rolle?

    Ein guter Growroom ist von äußeren Lichteinfall immer gut abgeschirmt. So können die Pflanzen im 18-Stunden-Zyklus wachsen und im 12-Stunden-Zyklus blühen.

    Kommt jedoch in der Dunkelphase Licht ins Spiel, wird die Blütenbildung bei photoperiodischen Sorten gestört. Dies kann zu Verzögerungen des Erntezeitpunkts und sogar Ertragseinbußen führen.

    Outdoor-Grower bauen daher nur an Orten an, die frei von nächtlichem Lichteinfall sind. Ist dies nicht gewährleistet bleibt als einzige Alternative die Verwendung von Autoflowering-Samen.

  • Legst du Wert auf Diskretion?

    Eigenanbau ist nur in wenigen Ländern und Regionen erlaubt oder geduldet. Selbst dort ist der offene Umgang damit nach wie vor schwierig.

    Daher wünschen sich auch legale Grower so gut wie immer Diskretion. Gleichzeitig sollen Diebstähle und Einbrüche verhindert werden.

    Um das ganze diskret zu halten, werden entweder ganze Groboxsets bestellt, wofür sich feminisierte Samen prima eignen oder alternativ Autoflowering-Saatgut für Balkon, Garten oder Gewächshaus.

    Denn mit einer Größe von 50 cm bis 1 m fallen Autoflowerer kaum auf, besonders wenn diese zwischen Tomaten, Paprika und Chillis der Sonne entgegenlächeln!

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